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21.05.18

 

               
   

     Urlaub Oktober 1995 in Afrika ( Kenia ) :

 

   Der Strand vom Diani Reef - Hotel

           Mitten in der Wildnis ( Serengeti Safari ) besuchten wir ein Dorf in der Masai Mara...........

        .......Sonnenbaden am Strand

   Im September 1995 flogen wir das erste mal in Urlaub. Abends um 22.00 Uhr startete unser Flieger von Düsseldorf in Richtung     Kenia - Mombasa.  In der Nacht gab  es nur über Ägypten  das hell erleuchtete Kairo zu sehen. Gegen 6.00 morgens landeten wir auf dem Airport in Mombasa . Das Wetter war  schwülwarm .  Von Mombasa fuhren wir mit einem  Kleinbus durch Nairobi    ins ca. 35 KM entfernte Hotel. Es lag  an der  Südküste Kenia´s am Diani Reef Strand. Das Hotel (Diani Reef Hotel ) war  sehr groß   und bot allerhand Unterhaltung für seine Gäste.  Die Zimmer waren sehr geräumig und sehr gut Ausgestattet. Man hatte die    Möglichkeit jeden Abend in einem anderen Restaurant zu speisen , da man  zwischen 5 verschiedenen  Restaurantsorten  (italienisch,  afrikanisch,  Haifischbar ,  1001 Nacht .....etc )  wählen konnte.  Jedes Restaurant bot seine eigene Show während die  Gäste speisten.  Es gab noch ein Casino , Tauchschule, Tennisplätze, Surfschule etc. also alles was man sich im Urlaub halt so wünscht    Wir buchten dann nach einer Woche , 2 Tage Safari in der Serengeti . Mit einem 12 - Mann Flieger ging es von Ukunda aus  los.   Irgendwann nach ca. 1,5  Std Flug ( nahe Viktoriasee an der Grenze von Tansania ) war dann mitten in der Wildnis ein Stückchen " riesige Autobahn " auf der wir dann landen wollten , nachdem wir   mit ein paar gekonnten Tiefflügen die Zebras von der Landebahn scheuchten.  Unser Hotel für die Nacht war ein Zeltplatz mit ca. 8  Zelten in denen jeweils 2 Feldbetten standen. Ebenso hatte man auch eine Nasszelle im Zelt mit Toilette, Waschbecken und Dusche

      

 In Der Masai mara ganz rechts sind Chris und Ich , die beiden in der Mitte sind  Freunde und (noch heute) auch unsere   Nachbarn ^^

Die Nacht war das beste !!  Es gab  nach Safarifahrt und Abendessen ein Lagerfeuer . Rund um das Feuer lagen Baumstämme auf denen man gut sitzen konnte. Nun wurde uns so einiges über das  "wilde leben"  in der Serengeti erzählt. Es gab auch ein paar   Masai - Krieger die uns in der Nacht beschützen sollten denn wir hatten weder einen Zaun noch irgend welche Mauern um unser Zeltlager . Uns wurde von nächtlichen Besuchern , Nashörner,  Löwen,  Schlangen etc erzählt. keiner sollte ohne einen Masai-Krieger ins Zelt bzw. zum Lagerplatz gehen . Wir mussten uns den Namen des Masai einprägen und Ihn rufen wenn wir aus oder ins Zelt wollten. er würde , so sagte man uns , die ganze Nacht vor dem Zelt Wache halten. Da wir am anderen Morgen sehr früh auf die Pirsch wollten gingen wir auch alle schnell mit unseren Krieger zum Zelt. Die Betten standen rechts und links an den Zeltwänden. Ich rückte mein Bett erst einmal etwas weiter  in die Mitte damit ich nicht gleich so nah an der Außenhülle des Zeltes lag. Es könnte mich ja ein Löwe mit seinen Krallen erwischen . Dann untersuchte ich das ganze Bett akribisch nach irgendwelchen Mitschläfern wie Spinnen und Schlangen.  Ich zog mein Jogginganzug an und legte mich ins Bett.  Licht gab es nicht dafür hatten wir ja unsere Taschenlampen. Die Bettdecke stopfte ich  dicht an mich heran damit nicht etwas auf dem Boden hing und irgend einem Kriechtier die Möglichkeit gab daran herauf zu klettern. Ich wollte mich noch etwas mit Christian unterhalten doch der sägte schon fleißig den halben Urwald ab !!  Da lag ich nun,  eingemummelt wie eine Mumie, die Taschenlampe in den Händen . ich leuchtete noch mal die Zeltdecke ab um zu sehen ob da irgend etwas an der Decke hing......da kam mir der Gedanke " was ist wenn eine Spinne......" Ich schnappte mir meinen Safari Hut und stülpte Ihn mir über mein Gesicht und lauschte von nun an die Dinge die da um uns herum passierten.  Ich muß dann wohl irgendwann eingeschlafen sein...als ich aufwachte, war es mitten in der Nacht....Irgend etwas schnurrte wie eine große Katze neben unser Zelt.  Dann rutschte irgend etwas vom Zeltdach herunter und krabbelte irgendwo hin. Ich guckte zum Zelteingang und sah das dort ein ca. 8 cm Großes Loch neben dem Reißverschluß war. Den Schein der Lampe, des Masai-Kriegers , die er am Abend auf dem Tisch vor dem Zelteingang gestellt hatte konnte ich durch das Loch  sehen. Nun war es vorbei mit schlafen. Jetzt war die Gefahr  gegeben,  es könnte eine Schlange durch diese Loch kriechen. Und auch dieser Löwe oder Tiger schnurrte noch neben unseren  Zelt.  Plötzlich hörte ich Laufgeräusche,  ich dachte es wäre der Masai-Krieger , aber als dann noch so komische Laute zu hören waren wußte ich es muß sich um irgend ein Tier handeln. Eigentlich klang der Ruf des Nashorn ( wie sich am anderen morgen herausstellte ) nicht schlecht. fast schon wie Walgesang.

Der morgen kam und wir wachten beide auf. Christian schlupfte in seine Klamotten und verschwand in der Naßzelle.... Ich    krempelte derweil erst einmal meine Hosen um und durchsuchte die Socken und Schuhe  nach Spinnen, Käfern und Schlangen. Auch der " Löwe " der die ganze Nacht schnurrte , wachte auf.  Es war der Schweitzer im Nachbarzelt,  er schnarchte so komisch ! Beim  Frühstück hörte ich dann das Nachts ein Nashorn durch das Zeltlager zum Fluß ging. Die Tiere würden die Zelte kennen und seinen friedlich solange man sie nicht angreifen würde.  Wie sich dann herausstellte hatten fast alle ihre Betten zusammengestellt da ja alle " etwas Angst" in der Nacht hatten.

Für uns war es ein tolles Erlebnis und bei der Frühsafari hatten wir dann auch noch allerhand der großen und kleinen Tiere  in der freien Wildbahn sehen können.  Wir hielten dann an einer Wasserstelle an und stiegen aus dem Jeep aus..der Ranger immer mit Gewehr bei uns ^^  ..Wie uncool ^^  dachte ich so und ging richtung ufer..da bewegte sich das Wasser ein kleines Stück Holz oder sowas schwamm da rum. Ich zückte meine Kamera und.....
...........Das nun folgende Foto entstand unter Lebensgefahr!! 

....denn diese *Biester*..die Alligatoren sind wahnsinnig groß und blitz schnell...  

 

Jo..nachdem es Klick machte stellte ich meinen eigenen Weltrekord in wegrennen auf !!

Der Kopf alleine hatte eine Länge von ca gut 50 cm das ganze Tier so an die 2,50 Meter und mehr..

Aber, da die welche mich kennen  wissen das ich nicht Lebensmüde bin,  habe ich das zufällige Foto von diesem sehr schönen Tier aus gut 50 Meter entfernung mit einem 200er Teleobjektiv geschossen.

Anders wäre ich entweder nicht mehr hier oder meine Kamera wäre in hohen Bogen in den Teich geflogen beim wirklichen wegrennen ;-))

Heute würde ich so eine Safari auf jeden fall wieder machen . Wir hatten dann noch gut 1 Woche im Hotel am Diani Reef Strand verbracht bevor wir dann am 4. 10. zurück nach Deutschland flogen.

                                                                    -         Ende      -